Aktuelle Initiativen

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Nahaufnahme| Inforadio - Besser informiert.
Inforadio liefert an jedem Werktag Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen. Journalisten vom rbb und anderen ARD-Sendern gehen neuen und alten Fragen auf den Grund. Menschen aus Berlin und Brandenburg werden mit ihren ganz persönlichen Anliegen porträtiert. Probleme werden aufgezeigt. Den Hörern von Inforadio bieten sich Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten - in der Millionenstadt ebenso wie auf dem flachen Land.
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  • Elstal - was passiert mit dem Olympischen Dorf?
    Das Olympische Dorf in Elstal gehört zu den Nazibauten, mit denen lange niemand etwas anfangen konnte: zu groß, zu schwierig die Geschichte, wegsprengen zu aufwendig und inzwischen steht das Areal ohnehin unter Denkmalschutz. Doch das Gelände verrottet zusehends. Entsprechend froh ist die Gemeinde, dass sich nun ein Investor gefunden hat, der das Areal aus dem Dornröschenschlaf holen will. Wo vor 80 Jahren Tausende Sportler aus aller Welt lebten, sollen Wohnungen entstehen. Eine Reportage von Dominik Lenz.
  • Die Stimmung vor den Parlamentswahlen in Süd-Zypern
    Zypern hat sich nach dem Bankencrash vor drei Jahren erstaunlich gut erholt. Am Sonntag wird im südlichen, also dem griechischen Teil des Landes ein neues Parlament gewählt. Präsident Anastasiades selbst steht nicht zur Wahl, wird aber wohl mit seiner Koalition aus Mitte-Rechts-Parteien weiterregieren können. Korrespondent Thomas Bormann berichtet aus Nikosia über die Stimmung vor der Wahl.
  • Die Berliner Feuerwehr ist überlastet
    Im letzten Jahr sind Rettungswagen so oft ausgerückt und dabei so unpünktlich gewesen wie noch nie - das ist die selbstkritische Bilanz der Berliner Feuerwehr. Das liegt an der wachsenden Stadt, aber auch daran, dass in der Notrufzentrale in Siemensstadt viele Anrufe eingehen, die dort eigentlich nicht hingehören. Marie Asmussen hat die Zentrale besucht.

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Internationaler Tag des Kindes (02.06)

Wann kann eine Schule ein Handyverbot aussprechen?

 

RATGEBER
Freitag, 25. Februar 2011 02:18


Meine Tochter besucht eine Sekundarschule in Schöneberg. In der letzten Woche wurde ihr von einem Lehrer im Unterricht das Handy abgenommen. Kann eine Schule ein Handyverbot aussprechen, und ist es zulässig, dass ich zur Schule gehen muss, um das Handy wieder zu erhalten? Silvia M. aus Steglitz

 
Das Mitführen von Handys gehört zu den alltäglichen Selbstverständlichkeiten im Leben heutiger Jugendlicher und ist unter anderem auch durch das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit gedeckt. Das bloße Mitführen eines Handys darf die Schule deshalb nicht verbieten. Gleichwohl kann die Wegnahme des Handys durch den Lehrer während des Unterrichts statthaft sein, wenn es nicht ausgeschaltet ist oder dadurch der Unterricht gestört wird. Wann das Handy dann wieder zurückzugeben ist, wird in den Schulen unterschiedlich gehandhabt.


Sofern keine zulässigen Regelungen in der Schulordnung getroffen sind, ist das Handy zurückzugeben, wenn hiervon keine Störung des Unterrichtes mehr ausgeht, also am Ende der Unterrichtsstunde oder des Unterrichtstages. Die Schulordnung kann aber auch eine Regelung enthalten, dass die Eltern das Handy abholen müssen, auch wenn dies etwa für berufstätige Eltern in der Praxis mit einigen Umständen verbunden ist. Fragen Sie Ihre Elternvertreter, ob ein diesbezüglicher Beschluss der Schulkonferenz vorliegt, und regen Sie an, dass dieser gegebenenfalls in der Gesamtelternversammlung diskutiert wird. In der Schulkonferenz kann ein diesbezüglicher Beschluss bei entsprechender Mehrheit revidiert werden. Eltern haben durchaus ein legitimes Interesse daran, dass ihre Kinder ein Handy mit zur Schule nehmen, damit sie auf dem Hin- und Rückweg erreicht werden können und es in möglichen Notfällen einsetzen können.

 


André Nogossek ist Mitglied im Landeselternausschuss Berlin

 


http://www.morgenpost.de/printarchiv/familie/article1556768/Wann-kann-eine-Schule-ein-Handyverbot-aussprechen.html